- Start - Flugblatt - Inhalt - Über mich - Informationen - Danke - Witze - Links - Fragen - Diskussionzum Seitenende -

Diskussion

Für mich ist das natürlich die interessanteste Seite meines Grundstücks.
Hier ist Platz für: Anfragen, Anregungen, Antworten, Auskünfte, Beschwerden, Bitten, Diskussionsbeiträge, Entgegnungen, Grüße, Hilfsangebote, Hinweise, Ideen, Infos, Kommentare, Kritik, Links, Lob, Meckereien, Stellungnahmen, Tips, Vorwürfe, Witze u.v.a.
Die Eintragungen vom 08.04.1999 bis zum 08.12.2011 habe ich - der zeitlichen Reihenfolge entsprechend - auf Info 6 bis Info 27 übertragen.

Und jetzt bist du dran! Hier kannst Du Dich eintragen. Bei Verwendung einer Firewall musst du diese vielleicht vorübergehend deaktivieren.
Mein Tipp: Überlege dir genau, was du schreibst. Lies zuerst die Kurzbeschreibung und wenigstens die letzten zehn Einträge, und lass dir ruhig einige Tage Zeit zum Nachdenken. Die Texte stehen wahrscheinlich viele Jahre lang in der Öffentlichkeit, bemüh dich also um Klarheit und Höflichkeit.
Wenn es nicht klappt, oder wenn du deine Eintragung ändern willst, schick mir eine E-Mail .

Und hier sind die neuesten Beiträge - hier allerdings in zeitlich umgekehrter Reihenfolge:

Grausame Mutter (und) Psychotherapie

* Da mir das Thema "grausame Mutter" und "Psychotherapie" sehr unter den Nägeln brennt und ich nicht alles in den vorhergehenden Beitrag packen wollte, hier noch mal ein separater Beitrag dazu.

Was macht eine liebevolle Mutter aus? Eine liebevolle Mutter
- (be-)schützt ihr Kind
- liebt ihr Kind
- erträgt und begleitet die Gefühle des Kindes und nimmt das Kind damit an
- nimmt das Kind und seine Nöte ernst
- sucht Lösungen zum Wohl des Kindes
- ist verläßlich und für das Kind da
- bietet dem Kind eine stabile kontinuierliche Beziehung
- erfreut sich am Kind und empfindet es als Bereicherung für ihr eigenes Leben
- empfindet es für sich selbst als beglückend, dem Kind dessen Bedürfnisse zu erfüllen und ihm etwas zu geben
usw. usw.

Was macht eine grausame Mutter aus?
Eine grausame Mutter
- verrät ihr Kind
- beutet ihr Kind aus
- empfindet das Kind mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen als Last
- nimmt das Kind und seine Nöte NICHT ernst
- sucht Lösungen auf Kosten des Kindes und nicht zum Wohl des Kindes
- schlägt ihr Kind
- mißbraucht das Kind als Sündenbock
- ist unklar und unberechenbar
- ist unzuverlässig - heute so, morgen so
usw. usw.

Wie sehr hätte ich mir als Kind gewünscht, dass meine Mutter ihre sieben Sachen gepackt hätte, und mich vor meinem grausamen Vater beschützt hätte. Das hat sie aber nicht getan, bis zum heutigen Tage nicht! Sie hat mich nicht nur als Kind, sondern bis heute, immer verraten. Sie hat mir emotional kaum etwas gegeben, sondern ICH mußte IHR etwas geben. Sie hat mich nicht mit meiner Wut akezeptiert, sondern sie immer versucht abzudeckeln, weil sie ihr unangenehm war, weil sie ihre eigene Wut nie gelebt hat. Sie war nie kontinuierlich für mich da. Heute redete sie so, den nächsten Tag wieder genau anders herum. Sie hat mich nicht ernst genommen, bis heute nicht, obwohl sie trotzdem immer wieder behauptet hat, ich sei der Intelligenteste in der Familie. Sie hat mich verwirrt, indem sie das an mir ausgelassen hat, was eigentlich ihrem Vater oder Ehemann galt. All das hat sie getan. Keine Reue, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachtung - nichts von alledem! Bis heute nicht, und das wird auch niemals mehr kommen!!!

Wenn man so etwas erlebt hat, dass man von seinem ganzen Wesen her unterdrückt, abgelehnt, ausgebeutet, verraten und verkauft, verwirrt, und im Stich gelassen wurde, dann ist ein riesengroßes Loch in einem und eine ungeheure Wut! Kein Mensch der Welt kann die Zeit zurückdrehen und das Geschehene ungeschehen machen. Es ginge also nur noch darum, zu erkennen und zu fühlen, was einem angetan wurde. Und dann die Konsequenzen daraus zu ziehen und zu gehen, und zwar für immer!

Was bräuchte man dafür? Man bräuchte einen Menschen, dem man
- persönlich etwas bedeutet
- der seine eigene Geschichte aufgearbeitet hat
- der sich selber von den gröbsten Illusionen verabschiedet hat
- der einem bei der Wut beisteht und sie voll akzeptiert
- der zu einem steht
- der einem etwas gibt, damit man erkennt, dass man jetzt nicht mehr ausgebeutet wird und dass es noch etwas anderes gibt als Unterdrückung, Ausbeuterei, Verrat und Verwirrung.
- der klar ist
- der eine klare Sprache für all das hat, was einem angetan wurde
usw.

Findet man so einen Menschen in Person eines Psychotherapeuten? Nein! Mir ist noch nicht einmal ansatzweise so ein Mensch als Psychotherapeut begegnet. Im Gegenteil! Psychotherapie bedeutete für mich:
- Ich bin wieder leer ausgegangen
- Ich wurde mit meinen Gefühlen NICHT akzeptiert
- Ich habe kein einziges klares Wort gehört, in Bezug auf das, was meine Eltern mir angetan haben. Das hat mich wiederum verletzt und mir gespiegelt, es wäre alles OK, obwohl überhaupt nichts OK war!
- Ich bin dadurch wieder verraten worden
- Nachdem ich all das durchschaut habe, habe ich diese Menschen konfrontiert und habe quasi nie eine Entschuldigung bekommen. Auch hier war wieder alles völlig straffrei, ganz wie in meinem Elternhaus....

All das was mir gut getan hätte, habe ich nicht bekommen in Therapien, vom Gegenteil aber mehr als genug. Ganz wie daheim! Besten Dank ihr Pfeifen! Wer glaubt, dass Psychotherapie einem hilft, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und sich davon zu befreien, der irrt ganz gewaltig! In Wahrheit treibt die Sehnsucht nach der unerfüllten Liebe einen immer wieder in Situationen, wo man genau das noch einmal erlebt, was man schon im Elternhaus erlebt hat. Wer einem unterdrückten, ausgebeuteten, verratenen und verwirrten Menschen meint, mit einem repressiven, ausbeuterischen, verwirrenden und verräterischen System zu helfen - der ist definitiv nicht mehr ganz dicht im Oberstübchen!!!

Wenn der geniale Karl Kraus heute noch leben würde, dann würde er mir sicher zustimmen, wenn ich behaupte: Psychotherapie ist selbst die Geisteskrankheit, deren Therapie sie vorgibt zu sein! Das hat er früher lediglich auf die Psychoanalyse bezogen, aber das war wohl auch die einzige "Therapieform" damals. Heute gibt es dagegen eine ganze Menge Ableger dieses Irrsinns. Kein Mensch kann einem anderen Menschen etwas geben, in dessen Besitz er nicht ist: Kein Wissen, nichts Materielles, und auch keinen Beistand zu Gefühlen (wenn er selber Angst davor hat). Aber genau diesen Schwachsinn versuchen Psychotherapeuten einem weis zu machen. Ich brauch mich bloß an die gefühllosen Gesichter zu erinnern, in die ich in den Therapiesitzungen geschaut habe. So soll jemand ausschauen, der mir beim Fühlen und Erkennen der Wahrheit über meine Geschichte und meine Eltern beistehen will?

Wenn ein Mensch Hunger hat und in einer Fußgängerzone bettelt, dann gibt es zwei Möglichkeiten wie man mit ihm umgeht: 1. Man gibt ihm etwas 2. Man gibt ihm nichts. Psychotherapeuten würden jetzt allerdings noch eine 3. Möglichkeit kreieren: Sie würden ihm NICHTS geben, aber ihm noch das Fell über die Ohren ziehen, indem sie SO TUN als würden sie ihm etwas geben, und sich dafür bezahlen lassen, dass sie mit ihm über seinen Hunger reden. Dass sie ganz persönlich eine Verantwortung als Mensch haben, diesem Menschen in seiner Not etwas zu geben - auf solch eine Idee käme ein Therapeut nie im Leben! Sie würden diesen Menschen am ausgestreckten Arm verhungern lassen und sich anschließend von ihm verabschieden und denken, was für wunderst was Tolles sie gemacht haben. Genau SO sind Psychotherapeuten! Dem Bettler dürfte es anschließend noch schlechter gehen als vorher, der Hunger dürfte noch schmerzhafter sein. Was für Wohltäter der Menschheit! Wer ist hier der wahrhaft Asoziale, der Bettler in seiner Not, oder der "Therapeut"? Silversurfer, ma69 arcor.de (Köln)
Dienstag, 13. Dezember 2011 um 18:18:42



Vorige Beiträge: Info27

Besuchszähler: seit 08. April 1999

- Start - Flugblatt - Inhalt - Über mich - Informationen - Danke - Witze - Links - Fragen - zum SeitenanfangDiskussion -