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Diskussion

Für mich ist das natürlich die interessanteste Seite meines Grundstücks.
Hier ist Platz für: Anfragen, Anregungen, Antworten, Auskünfte, Beschwerden, Bitten, Diskussionsbeiträge, Entgegnungen, Grüße, Hilfsangebote, Hinweise, Ideen, Infos, Kommentare, Kritik, Links, Lob, Meckereien, Stellungnahmen, Tips, Vorwürfe, Witze u.v.a.
Die Eintragungen vom 08.04.1999 bis zum 08.12.2011 habe ich - der zeitlichen Reihenfolge entsprechend - auf Info 6 bis Info 27 übertragen.

Und jetzt bist du dran! Hier kannst Du Dich eintragen. Bei Verwendung einer Firewall musst du diese vielleicht vorübergehend deaktivieren.
Mein Tipp: Überlege dir genau, was du schreibst. Lies zuerst die Kurzbeschreibung und wenigstens die letzten zehn Einträge, und lass dir ruhig einige Tage Zeit zum Nachdenken. Die Texte stehen wahrscheinlich viele Jahre lang in der Öffentlichkeit, bemüh dich also um Klarheit und Höflichkeit.
Wenn es nicht klappt, oder wenn du deine Eintragung ändern willst, schick mir eine E-Mail .

Und hier sind die neuesten Beiträge - hier allerdings in zeitlich umgekehrter Reihenfolge:

unbedingt notwendig

* Ich finde Deine Homepage unbedingt notwendig.

Auch wenn ich nur dann und wann hereinschaue, die Tatsache, dass es sie gibt, erinnert mich, mit meiner Kritik an der angeblich "wissenschaflichen" Heilmethode nicht alleine zu sein. Und dieses Wissen tut gut.

Ich danke Dir für Dein Durchhalten inzwischen schon über Jahrzehnte!
Ewa Ewa, ewakaiser protonmail.com
Donnerstag, 7. Mai 2020 um 11:39:59


Sinnlose Datenträger-Zusendung

* Aus aktuellem Anlass weise ich darauf hin, dass es sinnlos ist, mir per Briefpost ohne Absender und ohne Begleitschreiben eine Speicherkarte zu senden. Die Cyberkriminalität ist im Zunehmen (Stichwort Ransomware), und wegen meiner öffentlichen Kritik an etablierten Fachleuten habe ich nicht nur Freunde.

Schade um die Mühe des Absenders. Ich werde diese Karte nicht in meinen Computer stecken.

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Dienstag, 23. Oktober 2018 um 14:57:29


Meine Forderung ist nicht mehrheitsfähig

* Als ich vor nunmehr rund 20 Jahren mit meiner öffentlichen Warnung vor Psychotherapie begann, verbunden mit der Forderung nach mehr Rechten für die Behandelten, hatte ich die Hoffnung, damit im Mainstream der Gesellschaft anzukommen.

Inzwischen ist aber eine aus meiner Sicht besorgniserregende gesellschaftliche Entwicklung eingetreten. Es gibt - leider von der Mehrheit gewünscht, also demokratisch legitimiert - immer mehr Rechte für die Starken und immer weniger Rechte für die Schwachen. Ich sehe also bis auf weiteres keine Chance auf einen fairen Umgang mit psychisch Kranken.

Solange ich nicht befürchten muss, dafür bestraft zu werden, halte ich meine öffentlichen Warnhinweise jedoch aufrecht.

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Sonntag, 8. Juli 2018 um 13:39:51


Emotionaler Missbrauch in Psychotherapie

* Nach vielen verschiedenen sog. Psychotherapien habe auch ich die Nase voll davon.

Ich bin vor da. 12 Jahren an eine sog. seriöse Psychotherapeuten geraten - vermeintliche Traumatologin, Psychotherapeutin, Analytikerin, Vorstand eines renommierten psychotraumatologischen Instituts in NRW.
Auch diese Scheinpt mußte ich abbrechen, weil die sog. pt unverschämt wurde, mich anschrie, ihren Frust an mir rauslies, und zudem verweigerte die pt die Pt zu verlängern, weil das kein gutachter machen würde.

Das war vor ca. 12 Jahren, ich hatte sehr wohl noch Aufarbeitungsbedarf meiner beschissenen Kindheit. All das mußte ich dann im stillen Kämmerlein aufarbeiten, wo es doch einem Menschen mitgeteilt hätte werden müssen nach meiner Ansicht.
Bei mir wurde auch die Diagnose vorenthalten. Jetzt im Nachhinein denke und fühle ich, dass diese Scheintherap, gar nichts verstanden hat, von dem was ich der erzählt habe.
Ich hatte zwischendurch den Eindruck, bzw. das Gefühl, dass diese pt geisteskrank ist. Außerdem war die magersüchtig.
Was die absolut nicht vertragen hat und abgelehnt hat, obwohl im Arbeitsvertrag gegenteiliges stand, Kritik an ihrem Verhalten. Und sobald ich meine Aggressionen im Rahmen äußerste, bekam die Angst vor mir.

Ich fühle mich durch diese Scheintherapie traumatisiert bzw. retraumatisiert. Ich fühle mich einfach beschissen und hoffe für mich, dass ich einen Weg da rausfinde.
Ich habe auch gar keinen Bock, die damit zu konfrontieren, aber irgendwas in mir sagt, mach es.
Ich hatte schonmal so ne schlimme pt, die ich kaum verkraftet habe und die mein Leben für Jahre komplett aus der Bahn geworfen hat. Meine ganze Familie hat immens darunter gelitten.

Mein Vertrauen in Pts und die Helferindustrie ist dahin.
Der Hauptpunkt war der, sobald ich Kritik übe werde ich entweder rausgeschmissen oder allerübelst behandelt.
Bei dem Gedanken an die Scheintherapie wird mir speiübel.
Wer zahlt für die verlorenen Jahre, wer übernimmt die Verantwortung dafür?! ML, -
Montag, 1. Mai 2017 um 15:30:39


Mobbing-Vorwürfe von mir gelöscht

* Liebe Angela,
bitte verzeih mir, dass dein Beitrag jetzt quasi in der Luft hängt, aber der Schreiber der Einträge, auf die du geantwortet hast, hat mich dringend gebeten, diese zu löschen, da er ansonsten seinen Arbeitsplatz verlieren würde. Hoffentlich bleibt er ihm jetzt erhalten.

Ich appeliere aber an alle Arbeitgeber, Mobbing-Vorwürfe sehr ernst zu nehmen. Soweit ich weiß, haben die Wiener Linien im Vorjahr einen Prozess verloren und mussten Entschädigung zahlen, weil sie einem gemobbten Mitarbeiter die nötige Hilfe verweigert haben.

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Dienstag, 12. April 2016 um 17:17:31


Mobbing in Krankenhaus

* Silvester,es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Dieser Mann von dem du schreibst,hats sicherlich nicht leicht gehabt,unter lauter Frauen,oder gabs auch männliche Krankenpfleger. Wahrscheinlich sind beide Seiten schuld. Wird sich von einer Mücke zum elefanten entwickelt haben. Wie lang ist das ganze schon her? Wo man nicht miteinander redet eskaliert dann alles. Vielleicht hilft diesem Burschen ein Arbeitsplatzwechsel,oder Umschulung. Überall gibts Probleme. Man muss versuchen sie zu lösen, Misstrauen,Bösartigkeit abzubauen.
Alles Liebe Angie Angela, melona drei.at (St.Pölten)
Montag, 11. April 2016 um 20:19:26


Mitreden bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

* Unter dem Titel "Reden Sie mit" lädt die Ludwig Boltzmann Gesellschaft auf der Webseite www.redensiemit.org* dazu ein, für die wissenschaftliche Forschung Beiträge mit Beobachtungen zu psychischen Erkrankungen einzubringen. Ich habe heute unter dem Titel "Zu wenig Rechte für psychisch Kranke" diesen Beitrag abgegeben:

Als ehemaliger Psychiatrie- und Psychotherapie-Patient, der sich nie mehr in eine derartige Behandlung begeben möchte, halte ich folgende Fragen für wichtig:

Werden psychisch Kranke benachteiligt, und wenn ja, von wem und auf welche Weise?
Zwar werden Behandlungen auch von Krankenkassen bezahlt, aber die Kranken haben darin nur wenige Rechte. Es gibt in Psychotherapien kein Recht, eine Dokumentation der Behandlung zu erhalten, oder die Behandlung selbst z.B. auf Video zu dokumentieren, keine verpflichtende Aufklärung über mögliche unerwünschte Wirkungen, und in der Praxis keine Möglichkeit, TherapeutInnen für Schäden aus Behandlungsfehlern zur Verantwortung zu ziehen. Von der umfassenden therapeutischen Auskunfts- und Wahrheitspflicht, die im Psychotherapiegesetz steht, ist in den psychotherapeutischen Ethikrichtlinien fast nichts enthalten.

Warum gilt es als wissenschaftlich und ethisch korrekt, Schuldzuweisungen als therapeutisch schlecht einzustufen?
Viele psychische Erkrankungen sind die Folge von Verbrechen, z.B. Kindesmisshandlung. Die heutige Psychotherapie betreibt Täterschutz, indem sie das Anklagen der Misshandler als unzweckmäßig abtut. Nicht nur gerichtliche und öffentlichkeitswirksame Anklagen werden dadurch verhindert, sondern auch das Aufarbeiten der traumatischen Belastungen innerhalb der Behandlungen. Als ich über schlimme Kindheitserlebnisse klagen wollte, wurde mir das als Verweigerung von Eigenverantwortung ausgelegt. Man wird dazu angeleitet, sich für alle möglichen Unzulänglichkeiten selbst zu beschuldigen.

In welchem Ausmaß werden psychisch Kranke bei Kritik an Behandlungen mit folgenden Argumenten konfrontiert, und welche Folgen ergeben sich daraus? (Meiner Ansicht nach sollten solche Haltungen nicht erlaubt sein.)
- Glücklicherweise sind Therapeuten keine Maschinen, sondern Menschen. Und jeder Mensch macht Fehler.
- Psychotherapie hat so viele Vorteile, da müssen eben auch einige Nachteile in Kauf genommen werden.
- Jede Krise ist eine Chance, und Fehler ermöglichen es, daraus zu lernen. Daher sind Behandlungsfehler etwas Positives.
- Die Behandlung ist dazu da, dass sich der Patient ändert, nicht der Therapeut. Dieser therapiert sich anderswo.
- Der Therapeut ist nicht dazu da, die Wünsche des Patienten zu erfüllen.
- Es gibt einen therapeutischen Vorbehalt, der es erfordert, Rechte des Patienten zu dessen Wohl einzuschränken.
- Es ist allein die Aufgabe des Patienten, den richtigen Therapeuten zu suchen und unpassende Behandlungen zu meiden.
- Die Behandlungen sind freiwillig, daher liegt die Verantwortung für eventuelle Misserfolge bei den KlientInnen.
- Die Psychotherapie ist ein Werkzeug, dessen Anwender nicht der Therapeut, sondern der Patient ist.
- Schuldzuschreibungen sind niemals hilfreich.

Stimmt es, dass psychisch Kranke auch von PsychiaterInnen und PsychotherapeutInnen für weniger glaubwürdig gehalten werden als Durchschnittsmenschen?

Meine Webseite: klotzinger.heimat.eu Dort veröffentliche ich auch diesen Beitrag.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Johann Klotzinger, Barawitzkagasse 10/2/13, 1190 Wien, Tel. 01 942 23 57

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Sonntag, 5. Juli 2015 um 13:15:10


Unbedenklichkeit?

* Wie gut, dass ich die vorhin erwähnte PatientInnen-Information der Donau-Universität Krems auch in meine eigene Webseite eingebaut habe. In der Seite des Psychotherapieverbands ist sie schon seit Monaten verschwunden. Sie scheint zu viel Unerwünschtes zu enthalten.

Unter www.psychotherapie.at/sites/default/files/files/berufsethik/BEG-Leitner-Vortrag-Salzburg-2013-04-13.pdf* oder Vortrag-Salzburg-2013-04-13.pdf gibt es eine Hintergrund-Information dazu unter dem Titel „Über die Unbedenklichkeit der psychotherapeutischen Behandlung“. Solange nämlich keine Angaben zu ihren Risiken und Nebenwirkungen gegeben werden, ist die Psychotherapie aus Sicht des Verbraucherschutzes in einem vorprofessionellen Stadium.

Zwar heißt es in diesem Vortrag von Anton Leitner, dass fast 80 Prozent der PatientInnen von positiven Therapiebedingungen berichten und nach 55 Sitzungen rund 75 Prozent eine Verbesserung erleben. Es wird aber außer Acht gelassen, wie viele Kranke auch ohne Behandlung zu einer Besserung kommen.

Immerhin wird hier auch von Seiten der Wissenschaft festgestellt, dass es in der Praxis am Bewusstsein dafür mangelt, dass es unerwünschte Effekte in der Psychotherapie überhaupt gibt. Und wenn der Psychotherapieverband diesbezügliche Informationen von seiner Webseite verschwinden lässt, sehe ich diesen Mangel leider bestätigt.

An der betreffenden Befragung habe ich übrigens auch selbst teilgenommen und kritische Anmerkungen dazu gemacht, siehe meine Eintragung vom 5. April 2010.

Vom Eingeständnis, dass negative Behandlungsergebnisse auch durch Therapeutenverschulden entstehen können, oder der Möglichkeit, TherapeutInnen für Fehler auch zur Verantwortung ziehen zu können, sind wir leider offensichtlich noch sehr, sehr weit entfernt. Von einer „Unbedenklichkeit der Behandlung“ kann also meiner Ansicht nach keine Rede sein.

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Montag, 24. November 2014 um 17:38:54


Information der Donau-Universität Krems

* Wer sich nach Durchlesen meiner Kurzbeschreibung dennoch in eine solche Behandlung begeben möchte, sollte zumindest auch die PatientInneninformation der Donau-Universität Krems sorgfältig lesen:
www.psychotherapie.at/sites/default/files/files/wlp/Beipackzettel-Psychotherapie.pdf*
oder patientinneninformation_26.09.12.pdf

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Montag, 16. September 2013 um 16:50:51


Mail an die Wiener Straßenzeitung Augustin

* Mail an: redaktion augustin.or.at

Betrifft: Psychotherapie-Kritik

Sehr geehrte Redaktion,

für mich ist der Augustin die beste und wichtigste Zeitung. Aber ich wünsche mir, dass Sie über Psychotherapie wesentlich kritischer berichten als in Ihrem Artikel „Geschlossene Kassengesellschaft“ (Augustin 329, Seite 12f).

Psychotherapeut_innen stellen den Anspruch, als „besonders verantwortungsvolle“ Berufsgruppe neben den Ärzt_innen an der Spitze unseres Gesundheitssystems zu stehen. Deswegen entsteht große Frustration, wenn ihre Leistungen nicht ganz selbstverständlich von den Kassen bezahlt werden.

Doch wie sieht denn die psychotherapeutische Verantwortung tatsächlich aus? Welche Rechte werden den Patient_innen bzw. Klient_innen zugestanden?

Eine Krankengeschichte oder etwas Ähnliches gibt es nicht. Alles „therapeutisch“ gesagte darf undokumentiert bleiben, ist also eigentlich nur unverbindliches Gerede. Laut dem psychotherapeutischen Berufskodex besteht fast keine Verpflichtung zu Aufzeichnungen, die über „Art, Umfang und Kosten der Behandlung“ hinausgehen. Werden dennoch weitere Aufzeichnungen gemacht, gelten diese als privat, so dass die Klient_innen kein Einsichtsrecht haben.

Der naive Glaube, dass solche Behandlungen meist positiv, aber nie negativ verlaufen, hat die Hofberichterstattung zur Folge, die von den Mainstream-Medien, aber leider auch vom Augustin betrieben wird. Beschwerden über schlechte Behandlungen sind dadurch chancenlos, denn sie kommen ja bloß von Kranken, die anscheinend unfähig sind, gute Leistungen zu nützen.

Ich habe leider sehr viele Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass die heute übliche Psychotherapie eher ein Herrschaftsinstrument als eine Heilmethode ist. Auf meiner privaten Homepage start.at/psych sind schon lange kritische Argumente zu lesen, die den Verzicht auf solche Behandlungen nahe legen, selbst wenn diese vollständig von der Kasse bezahlt werden. Trotz meiner Bitte um Stellungnahme und meiner Einladung zur öffentlichen Diskussion haben sich noch nie Therapeut_innen zu Wort gemeldet, um meiner Kritik zu entgegnen und damit Kranken die Verunsicherung zu nehmen, die durch meine öffentlichen Vorwürfe entsteht.

So weit ich weiß, hat bisher kein noch so großer psychotherapeutischer Pfusch zu einer angemessenen Schadenshaftung geführt. Gibt es Behandlungsschäden nur in der Medizin? Jedenfalls zahlen Psychotherapeut_innen nur extrem wenig Haftpflichtversicherung. Ohne Kassenvertrag ist eine solche nicht einmal vorgeschrieben. Ein „transparentes und anwendbares Disziplinarrecht“ wurde vor Jahren zwar angedacht, aber nie verwirklicht. Es ist auch keine Aufklärung über mögliche unerwünschte Wirkungen der Behandlung vorgesehen. Wo ist also die „besondere Verantwortung“ in der Praxis zu finden?

So viel Verantwortungsscheu sollte zumindest vom Augustin nicht verschwiegen werden. Ich lade Sie herzlich ein, den Wahrheitsgehalt meiner Ausführungen zu überprüfen.

Mit freundlichen Grüßen
Johann Klotzinger
Barawitzkagasse 10/2/13
1190 Wien

Hans Klotzinger, johann.klotzinger gmx.at (1190 Wien)
Sonntag, 7. Oktober 2012 um 11:04:18


Anmerkung (17. Oktober 2012):
Dieser Leserbrief wurde auf den Seiten 3 und 4 der AUGUSTIN-Ausgabe Nummer 330 am 17.10.2012 unter der Überschrift "Psychotherapie-Pfusch bleibt unbestraft" abgedruckt. Der Wahrheitsgehalt meiner Ausführungen wurde aber vom Augustin anscheinend nicht überprüft.


Psychiater, Psychologen, Psychotanten

* Dieses Psycho- und Therapeutenvolk kann man doch gar nicht ernst nehmen. Ich sage immer, man hat mindestens so viele Diagnosen wie Psychiater. In der Therapie lernt man viel über den Therapeuten. Den Sinn einer psychologischen Beratung muss mir mal jemand erklären.

Beim Breivik-Prozess hat man die Psychiater live erlebt. Ist der nun zurechnungsfähig oder nicht? Bei so eindeutigen Fällen wären sie nicht nötig, dass würde auch ein Polizist erkennen und bei schwereren Fällen wissen sie auch nicht weiter. Das kann man auch nicht damit entschuldigen, dass der Mensch eben sehr komplex ist und vieles noch nicht erklärt werden kann. Tatsache ist, dass anscheinend das meiste nicht erklärt werden kann. Und Wissenschaft bedeutet nun mal, Wissen zu produzieren und kein Unwissen.

Ich bin selbst Therapie-erfahren mit vielfältigen, teilweise widersprüchlichen Diagnosen. Aber gesund bin ich nicht geworden. Aufgrund von körperlich schwerer Behinderung und Diskriminierung sowie Gewalterfahrungen bin ich suizidal, kann nichts mehr selbst machen und Hilfe annehmen, einfach weil ich mich als Last empfinde. Sicher fühle ich mich nur in meinen 4 Wänden. Jasmin, jasmin23 mailinator.com (Weiß ich nicht)
Samstag, 30. Juni 2012 um 00:45:38


Grausame Mutter (und) Psychotherapie

* Da mir das Thema "grausame Mutter" und "Psychotherapie" sehr unter den Nägeln brennt und ich nicht alles in den vorhergehenden Beitrag packen wollte, hier noch mal ein separater Beitrag dazu.

Was macht eine liebevolle Mutter aus? Eine liebevolle Mutter
- (be-)schützt ihr Kind
- liebt ihr Kind
- erträgt und begleitet die Gefühle des Kindes und nimmt das Kind damit an
- nimmt das Kind und seine Nöte ernst
- sucht Lösungen zum Wohl des Kindes
- ist verläßlich und für das Kind da
- bietet dem Kind eine stabile kontinuierliche Beziehung
- erfreut sich am Kind und empfindet es als Bereicherung für ihr eigenes Leben
- empfindet es für sich selbst als beglückend, dem Kind dessen Bedürfnisse zu erfüllen und ihm etwas zu geben
usw. usw.

Was macht eine grausame Mutter aus?
Eine grausame Mutter
- verrät ihr Kind
- beutet ihr Kind aus
- empfindet das Kind mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen als Last
- nimmt das Kind und seine Nöte NICHT ernst
- sucht Lösungen auf Kosten des Kindes und nicht zum Wohl des Kindes
- schlägt ihr Kind
- mißbraucht das Kind als Sündenbock
- ist unklar und unberechenbar
- ist unzuverlässig - heute so, morgen so
usw. usw.

Wie sehr hätte ich mir als Kind gewünscht, dass meine Mutter ihre sieben Sachen gepackt hätte, und mich vor meinem grausamen Vater beschützt hätte. Das hat sie aber nicht getan, bis zum heutigen Tage nicht! Sie hat mich nicht nur als Kind, sondern bis heute, immer verraten. Sie hat mir emotional kaum etwas gegeben, sondern ICH mußte IHR etwas geben. Sie hat mich nicht mit meiner Wut akezeptiert, sondern sie immer versucht abzudeckeln, weil sie ihr unangenehm war, weil sie ihre eigene Wut nie gelebt hat. Sie war nie kontinuierlich für mich da. Heute redete sie so, den nächsten Tag wieder genau anders herum. Sie hat mich nicht ernst genommen, bis heute nicht, obwohl sie trotzdem immer wieder behauptet hat, ich sei der Intelligenteste in der Familie. Sie hat mich verwirrt, indem sie das an mir ausgelassen hat, was eigentlich ihrem Vater oder Ehemann galt. All das hat sie getan. Keine Reue, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachtung - nichts von alledem! Bis heute nicht, und das wird auch niemals mehr kommen!!!

Wenn man so etwas erlebt hat, dass man von seinem ganzen Wesen her unterdrückt, abgelehnt, ausgebeutet, verraten und verkauft, verwirrt, und im Stich gelassen wurde, dann ist ein riesengroßes Loch in einem und eine ungeheure Wut! Kein Mensch der Welt kann die Zeit zurückdrehen und das Geschehene ungeschehen machen. Es ginge also nur noch darum, zu erkennen und zu fühlen, was einem angetan wurde. Und dann die Konsequenzen daraus zu ziehen und zu gehen, und zwar für immer!

Was bräuchte man dafür? Man bräuchte einen Menschen, dem man
- persönlich etwas bedeutet
- der seine eigene Geschichte aufgearbeitet hat
- der sich selber von den gröbsten Illusionen verabschiedet hat
- der einem bei der Wut beisteht und sie voll akzeptiert
- der zu einem steht
- der einem etwas gibt, damit man erkennt, dass man jetzt nicht mehr ausgebeutet wird und dass es noch etwas anderes gibt als Unterdrückung, Ausbeuterei, Verrat und Verwirrung.
- der klar ist
- der eine klare Sprache für all das hat, was einem angetan wurde
usw.

Findet man so einen Menschen in Person eines Psychotherapeuten? Nein! Mir ist noch nicht einmal ansatzweise so ein Mensch als Psychotherapeut begegnet. Im Gegenteil! Psychotherapie bedeutete für mich:
- Ich bin wieder leer ausgegangen
- Ich wurde mit meinen Gefühlen NICHT akzeptiert
- Ich habe kein einziges klares Wort gehört, in Bezug auf das, was meine Eltern mir angetan haben. Das hat mich wiederum verletzt und mir gespiegelt, es wäre alles OK, obwohl überhaupt nichts OK war!
- Ich bin dadurch wieder verraten worden
- Nachdem ich all das durchschaut habe, habe ich diese Menschen konfrontiert und habe quasi nie eine Entschuldigung bekommen. Auch hier war wieder alles völlig straffrei, ganz wie in meinem Elternhaus....

All das was mir gut getan hätte, habe ich nicht bekommen in Therapien, vom Gegenteil aber mehr als genug. Ganz wie daheim! Besten Dank ihr Pfeifen! Wer glaubt, dass Psychotherapie einem hilft, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und sich davon zu befreien, der irrt ganz gewaltig! In Wahrheit treibt die Sehnsucht nach der unerfüllten Liebe einen immer wieder in Situationen, wo man genau das noch einmal erlebt, was man schon im Elternhaus erlebt hat. Wer einem unterdrückten, ausgebeuteten, verratenen und verwirrten Menschen meint, mit einem repressiven, ausbeuterischen, verwirrenden und verräterischen System zu helfen - der ist definitiv nicht mehr ganz dicht im Oberstübchen!!!

Wenn der geniale Karl Kraus heute noch leben würde, dann würde er mir sicher zustimmen, wenn ich behaupte: Psychotherapie ist selbst die Geisteskrankheit, deren Therapie sie vorgibt zu sein! Das hat er früher lediglich auf die Psychoanalyse bezogen, aber das war wohl auch die einzige "Therapieform" damals. Heute gibt es dagegen eine ganze Menge Ableger dieses Irrsinns. Kein Mensch kann einem anderen Menschen etwas geben, in dessen Besitz er nicht ist: Kein Wissen, nichts Materielles, und auch keinen Beistand zu Gefühlen (wenn er selber Angst davor hat). Aber genau diesen Schwachsinn versuchen Psychotherapeuten einem weis zu machen. Ich brauch mich bloß an die gefühllosen Gesichter zu erinnern, in die ich in den Therapiesitzungen geschaut habe. So soll jemand ausschauen, der mir beim Fühlen und Erkennen der Wahrheit über meine Geschichte und meine Eltern beistehen will?

Wenn ein Mensch Hunger hat und in einer Fußgängerzone bettelt, dann gibt es zwei Möglichkeiten wie man mit ihm umgeht: 1. Man gibt ihm etwas 2. Man gibt ihm nichts. Psychotherapeuten würden jetzt allerdings noch eine 3. Möglichkeit kreieren: Sie würden ihm NICHTS geben, aber ihm noch das Fell über die Ohren ziehen, indem sie SO TUN als würden sie ihm etwas geben, und sich dafür bezahlen lassen, dass sie mit ihm über seinen Hunger reden. Dass sie ganz persönlich eine Verantwortung als Mensch haben, diesem Menschen in seiner Not etwas zu geben - auf solch eine Idee käme ein Therapeut nie im Leben! Sie würden diesen Menschen am ausgestreckten Arm verhungern lassen und sich anschließend von ihm verabschieden und denken, was für wunderst was Tolles sie gemacht haben. Genau SO sind Psychotherapeuten! Dem Bettler dürfte es anschließend noch schlechter gehen als vorher, der Hunger dürfte noch schmerzhafter sein. Was für Wohltäter der Menschheit! Wer ist hier der wahrhaft Asoziale, der Bettler in seiner Not, oder der "Therapeut"? Silversurfer, ma69 arcor.de (Köln)
Dienstag, 13. Dezember 2011 um 18:18:42



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